Lange war es still…

12. März 2012

… aber so langsam muss das ganze hier wieder etwas reaktiviert werden.
Wenn ich ich mir überlege, wie viele Stunden wir damals in der Bloggeria verbracht haben, wie viele nette Kontakte und sogar Freundschaften durch das Bloggen entstanden sind, dann wäre es einfach zu schade das hafenbecken hier brach liegen zu lassen.
Groß ist die Ablenkung durch Twiter, Facebook und Konsorten, trotzdem will ich mich bemühen, hier wieder regelmäßig was von mir zu geben.

Meine guten Kollegen von früher (nasendackel, dry,…) und meine Moppedfreunde (handwaschpaste, Piston Pin,……) schaffen das doch auch.

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Einfach herrlich

3. September 2011

so ein freier Samstag bei Sonnenschein. Erst gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt, viel entspannt und gleich noch Grillen mit den Lieben!

Das ist Leben!

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MoCamp11

23. August 2011

Ich glaube beim Twitterrenovierungsevent oder irgendwann anders hatte Marc den Vorschlag gemacht, ein Motorrad-Barcamp zu veranstalten. Das wie und wann ist jetzt eigentlich auch egal. Wichtiger ist, letztes Wochenende sind wir wieder alle beim Motorradblogger in Menden zusammen gekommen und um es gleich vorweg zu sagen: es war großartig.
Aus Nord und Süd, aus West und Ost (Griesgram, Deine Provinz darf man doch mit gutem Gewissen als östlichen Randbezirk bezeichnen, oder?) sind die Rocker und Rockerinnen angereist, um für interessante Benzingespräche, leckeres Bier und Grillfleisch, Wespenstiche, Enduro-Sturztests, verzweifelte Kickstartversuche und lehrreiche Vorträge zusammen zu kommen.

Ich “reiste” die 15 km schon Freitag abend nach meiner Spätschicht an und traf auf Marc´s Landsitz einige alte Bekannte, aber auch ein paar neue Gesichter an.
Mit Micha, Marc, dem alten Marc, Ralf nebst Gattin Nicole, Mike, Sabine und natürlich dem Alex, der überall ist, wo zwei Gummireifen und ein Motor zusammen kommen, verbrachte einen geselligen Abend bis in in die frühen Morgenstunden. Durch forderndes Zureden -er wäre aber sicher auch so mitten in der Nacht noch los gefahren- trudelte sogar Max mit ölendem Kardanantrieb und kaputtem Radlager aus Hamburch um 5 Uhr früh noch ein.

Nach wenig Schlaf, ging das gesellige Beisammensein weiter, den für die Vorträge waren wir noch zu müde, verkatert, im Rettungswagen oder drehten kleine Runden mit den Motorrädern. Außerdem sollten noch einige Teilnehmer anreisen. Später kamen noch Aaron und Dennis.

Nach dem Grillen starteten die Vorträge: Tuning – Vergaser vs. EFI, Gespannbau und –fahren - Einblicke, Socialmedia Wirkung und Anwendung, Abschlusssession und Pinstripping mit Workshop.

Dort konnte ich erstmals den Pinsel schwingen und mir hat es das Lettering echt angetan.
So ging der Samstag dann auch zu Ende.
Am Sonntag war Abschied nehmen angesagt und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Steffi und Marc, dass Ihr das alles mit Eurer Gastfreundschaft überhaupt erst möglich gemacht habt. Es war großartig!

Weitere moCamp-Berichte gibt es beim Griesgram (der Name ist Programm) und beim Mike. Fotos gibt es auch beim Mike.

Die wenigen Bilder, die ich gemacht habe, werde ich morgen nachlegen. Weitere Bilder und Berichte gerne in die Kommentare.

PS.: Griesgrams exzellenten Angriff auf mich kann ich nicht würdig kontern. Jeder Versuch wäre nur peinlich. :-)

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Halt mal das Gespann

14. Juni 2011

So langsam soll hier wieder etwas Schwung ins digitale Tagebuch kommen. Viel, viel erlebtes gibt es zu berichten und aktuelles soll auch wieder hier verarbeitet werden.

Vor geraumer Zeit trafen wir -die Motorrad-Rocker-Twitterer- uns beim Marc von Das Motorradblog um das Haus auf dem Gut Rödinghausen zu renovieren und anschliessend eine große Party zu feiern.

Wo gearbeitet wird, Bier fließt, Benzin in der Luft liegt und Moppeds rum stehen, kommt man schnell auf dumme Ideen…. ich probierte zum Beispiel das Gespann surfen.
Alex vom abgeschweift-Blog fuhr das BMW GS gespann vom Max und ich surfte, bis zum Sturz in der 2.Runde, hinterher.
Der gute Griesgram hat das ganze auch in Bild und Ton festgehalten.


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nächster Rastplatz raus

23. August 2010

Letzten Donnerstag verließ mich leider mein gutes altes PowerBook und der gute Makla bot mir dankenswerter Weise sein 2007er MacBook Pro zu einem Freundschaftsobulus an, welches ich letzten Samstag bei ihm abholte.
Also Samstag Vormittag noch mal schnell bei der CB1 den Ölstand kontrollieren, Lederkombi anziehen, Geld holen, Tanken und auf Richtung “Süden” - knappe 250 km A45.
Rastplatz Siegen das erste mal Nachtanken, kleine Pause, Kippe und weiter. Alles gut. Wetter toll.
Ich ließ gemütlich die Kilometer an mir vorbei rauschen, irgendwann dann mal wieder ein Blick auf den Tacho. Hä. Moment. Ich weiß ganz genau, dass ich fahre. Tachowelle gerissen. Ist ja im Prinzip nicht schlimm. Geschwindigkeit hat man ja auch ein bisschen im Gefühl. Aber: der Kilometerzähler läuft auch nicht mehr weiter. Die CB1 hat keine Tankanzeige. Ich muss nach 80 - 90 Meilen immer tanken. Ab da begann die Rechnerei. Ort xy war vor 30 km, eine Meile sind ca. 1,6 km, 30×1,6 sind etwas mehr als 45km… könnt ihr Euch sicher vorstellen, wie es unter meinem Helm vor sich ging.
Sonst passierte eigentlich nicht mehr viel auf der Hinfahrt -ach doch- 2 der 3 Schrauben, die die Auspuffblende halten sind mir abvibriert.
Dann erstmal einen schönen Nachmittag bei Makla verbracht, St.Pauli geguckt, Kaffee, Kippen, Computer. All das, mit dem Kerle sich einen Nachmittag beschäftigen können :-)
Dummerweise habe ich vergessen die Blende komplett abzuschrauben. Was mir auf der Bundesstraße aber wieder einfiel. Argh, Bordwerkzeug vergessen. Ich wollte die Blende aber auf keinen Fall verlieren, weil ich sie damals mit meinem Vater selbst entworfen und gebaut habe. Also nächster Parkplatz raus. Da putzt doch tatsächlich am Autobahnparkplatz jemand sein Auto… schnell nach einem Schraubenzieher gefragt, Blende ab, auskühlen lassen und ab in den Rucksack und weiter.
Irgendwann flattert es um meinen Hals ganz wild, einmal ans Halstuch gefasst, habe ich es in der Gashand. Vorderradbremse ist jetzt nicht mehr, sonst verlier ich mein Tuch aus der Hand. Also hinter einem Wohnwagen her, nächster Parkplatz raus, Tuch neu binden und weiter…. und diesmal bis nach Hause ohne weitere Störungen und Probleme :-)

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Rockabella

18. August 2010

Nach langer langer Zeit endlich mal wieder mit dem Wacom gespielt.
Eine kleine Rockabella!


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Alte Liebe - oder das Motorrad-Stöckchen

Durch puren Zufall sah ich gestern bei einem Gebrauchtwagenhändler mein aller erstes Motorrad im Regen stehen. Nicht das selbe Modell, sondern MEINE Yamaha TDR auf der ich vor 12 Jahren hier meine Runden drehte und die ersten Touren machte. Als ich 18 wurde, habe ich sie an den Sohn des Hausmeisters meiner Schule verkauft und habe meine TDR immer noch jeden Tag auf dem Schulhof stehen sehen. Was nicht schön war. Hab ich sie doch gehegt und gepflegt, mit der Zahnbürste alle Ecken und schwer zugängliches geschruppt, wurde sie ab da nur noch runter geritten. Eines Tages dann kam ein Sturz. Eine Schraube an der Krümmerverkleidung wurde um 90° gebogen (Winkelschraube?) und genau daran und am fehlenden Dekor habe ich sie wieder erkannt. Mittlerweile hat sie über 40.000 km auf den Buckel, jegliche Verkleidungsteile sind eingerissen, Verkleidungsschrauben wurden zum Teil durch normale Kreuz- und Schlitzschrauben ersetzt und hier und da setzt Rost an. Auf dem Zettel verlangt der Verkäufer stolze 900 Euro für die 13 Jahre alte und äußerst ungepflegte TDR. Für mich leider zuviel um sie wieder in altem Glanz dastehen zu lassen und sie als Wintermopped zu benutzen.
Ein tolles Mopped war sie, optisch wie eine Große, schöne Zeiten hatten wir und viele Kilometer sind wir gemeinsam gefahren. Schade, in welchem Zustand sie nun ist. Ich wünschte, ich hätte sie nicht gesehen.

Welches war Euer Einstiegsmopped? Gibt es eine besondere Geschichte dazu?
Ich werf das Stöckchen mal zu Marc, Alexander und Ernie
Kann aber gerne von jedem anderen mit aufgenommen werden :-)

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Honda CB1 zum Café Racer

9. August 2010

Im Netz habe ich noch keinen Café Racer Umbau der Honda CB1 entdeckt. Wenn die CB 1 umgebaut wird, dann meist nur zur Streetfighter: abgeschnittenes hochgezogenes Heck oder die Heckverkleidung eines heutigen Nakedbikes wird irgendwie auf die Rahmenrohre der CB 1 gestülpt. Vorne noch eine Insekten-GFK-Maske drauf und fertig ist der moderne Look. Sicherlich zum Teil tolle Umbauten, aber meine Sache ist das nicht. Nicht an einem 20 Jahre alten Motorrad.
Ich finde, aus der CB1 ließe sich ein schicker, nicht ganz so extremer Café Racer bauen. Stummellenker hat sie schon von Werk, sie hat einen Meilentacho, sie ist schlank, der Tank ist recht flach und lang und sie schafft mit ihren 58 PS locker the ton (100 mph).
Wenn man nun kompromisslos ist, nimmt man die Heckverkleidung und Sitzbank weg und baut sich eine schöne Höckersitzbank, kürzt das Heck ein wenig und gut ist.
So kompromisslos kann ich nicht sein. Ich möchte auf meiner CB 1 zu jeder Zeit, bzw. ohne großen Aufwand, mein Baby mitnehmen können.
Meine Idee war jetzt, mir von einer Unfall-CB 1 das Heck zu besorgen und daraus mit GFK eine Höckerverkleidung zu modellieren, die ich einfach nach belieben austauschen kann. Die Originalsitzbank soll so erhalten bleiben und einfach zur hälfte von der Racer-Sitzbank abgedeckt werden. Ein kleines Problem hätte ich mit der Halterung - an die Verschraubung käme ich nicht ran, wenn die Verkleidung so weit über die Sitzbank geht, das andere Problem wäre, dass ich das Heck nicht in Fahrzeugfarbe lackiert kriegen würde. Ich hab damals die CB 1 in Kobaltblau mit Goldflakes im Klarlack lackieren lassen. Ich glaube, die Mischung bekommt kein Lackierer ein zweites Mal hin.

Ihr Moppedschrauber, Euer Ideenreichtum ist gefragt: habt ihr bessere Vorschläge? Ist das Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

So könnte es aussehen (mal eben den digitalen Pinsel geschwungen):


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ToDo Liste Yamaha SR 250 Bobber

28. Juli 2010

Der Marc vom Motorradblog hat bei sich eine recht lange ToDo Liste, was er an seiner Enfield Diesel noch machen muss. Da kann ich aber mithalten.
Was für meinen Yamaha SR 250 Bobber Umbau noch zu tun ist:

  • Tauchrohre der Ersatzteleskopgabel polieren
  • Gabel montieren (bei der anderen ist ein Simmering kaputt und die sieht nicht mehr schön aus
  • Felgen tauschen
  • Tank spachteln und lackieren
  • Seitendeckel lackieren
  • Rahmen kürzen, Verstärkungsblech einschweißen
  • Befestigung für Solo-Sattel “erfinden”
  • Lösung für Heckfender inkl. Montage finden
  • Auspuff vom Rost befreien und lackieren
  • Neue Kette montieren
  • Ventilspiel einstellen
  • Vergaser reinigen und einstellen
  • Ölwechsel machen
  • Rücklicht und Blinker neu machen
  • Auspuff mit Hitzeschutzband umwickeln
  • Die ganze Sache wieder zusammen schrauben
  • Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Eigentlich wollte ich noch den Motor rausnehmen und den wenigstens optisch mal überarbeiten, aber das mache ich irgendeinen anderen Winter.

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    Bruce Springsteen - Devils & Dust

    27. Juli 2010

    Einfach ein geiles Album. Jedes mal wenn ich es höre, würde ich am liebsten in lauen Sommernächten durch Städte fahren, die ich nicht kenne. Neue Bilder, neue Eindrücke in mich aufsaugen. Die Laternen leuchten, an den Hochhäusern brennen noch vereinzelt Lichter. Leuchtreklame und aus der Ferne hört man das Hämmern der Industriegebiete. Der Arm hängt locker aus dem Fenster, im Kassettendeck läuft genau dieses Album.


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