_ADAC Supercross 2015

Gestern hatte ich die Ehre, zusammen mit Katha, Joachim, Angelika, Yves und Jess, das ADAC Supercross 2015 in Dortmund zu besuchen. Bisher hatte ich  Supercross nie soo wahr genommen, generell interessierte mich der Motor(rad)sport nie so wahnsinnig. Aber kurz um, dass war gestern das geilste, was ich bisher auf 2 Rädern gesehen habe.

 

Erst im SX Club die Plautze voll schlagen, Bierchen trinken, dann noch durchs Fahrerlager schlendern. Beste Sitzplätze, nah am Geschehen aber mit voller Übersicht, spannende Rennen der SX1, SX2, SX3 und SX4 Klasse. Selbst die 8-12 Jährigen mit 65ccm und ca. 15 PS geben richtig Knallgas und fliegen über die Sprünge. Ich glaube, ich habe meine Jugend an so einen Quatsch wie Fussball verschenkt.
Zum Abschluß gab es dann noch den Red Bull Freestyle…. wenn das Programm vorher schon der Hammer war, setzte das dem ganzen noch die Krone auf. Die Halle mit 15.000 Zuschauern bebte bei jedem Sprung.

 

Besonders faszinierend fand ich den gerade mal 17 Jahre alten Luc Ackermann.

Wenn Ihr mal die möglichkeit habt, sowas zu sehen, zögert nicht: Machen!!!

 

 

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_Kleine Patienten brauchen Hilfe

In meiner Studentenstadt Siegen gibt es eine Kinderklinik vom Deutschen Roten Kreuz und für diese DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH  gibt es eine Spendenaktion.
Das ganze dann sogar verpackt in eine Motorradspendenaktion, vermutlich weil wir Motorradfahrer nicht nur die besseren Verkehrsteilnehmer,  sondern auch die besseren Menschen sind.
Wer 5 € oder mehr spendet hilft nicht nur dabei die Lebensqualität für Kinder zu verbessern, sondern hat auch die Chance eine Thunderbike Harley Davidson zu gewinnen.
Also haut rein, 5 €… dafür kriegt man ja kaum noch ne Schachtel Kippen.

 

kinderklinikDRK

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_Motorrad als Lifestyle (Magazin)

Dieses ganze sich aufs wesentliche reduzieren, Motorrad fahren ohne viel Schnickschnack, nur der Mann, die Maschine, die Freiheit finde ich an sich ja super. Bei Riding September oder It’s better in the Wind  bekomme ich noch immer sofort Fernweh und weil nicht nur ich so denke und fühle, sondern ganz viele, meinen die Verlage, dass man daraus auch Magazine bauen kann. Was mich auch (erst) freute, da ich mich genau als deren Zielgruppe sah und kaufte mir erst die Roadster und danach die Fuel.

Zuerst las ich dann aber die Fuel, weil sie mir von der optischen Aufmachung viel besser gefallen hat. Wäre man bei den Bildern geblieben, dann hätte ich gesagt: “Tolle Bildersammlung.” Da die Macher der Fuel sich aber dazu entschlossen haben, um die Bilder noch Text zu bauen, wurde es leider ein peinlicher erster Auftritt. Viel zu sehr wurde versucht, hoffentlich tatsächlich erlebtes, in ein total cooles Sprech zu drücken. So das jegliche Authentizität, für die sie ja eigentlich stehen wollen, abhanden ging. Ich würd sagen, da habt Ihr etwas zu viel Flamme gegeben.

Einen anderen Leseeindruck gibt es auch beim Kettenritzel.

Über die Roadster werd ich noch was schreiben, wenn ich sie durch hab.

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_Ein gutes Motorradjahr 2015

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, dass Ihr Euch 2015 so gestalten und erleben könnt, wie Ihr es Euch wünscht.
Und immer einen Finger breit Asphalt unter dem Reifen… im Zweifel auch Schotter.
Ich für mich wünsche mir gesund zu bleiben, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr unterwegs zu sein, mehr Menschen treffen, mehr Lagerfeuer, mehr Motorradgeschichten und ne Ducati Scrambler, die ich mir zwar nicht kaufen kann, aber zumindest malen.

Also, frohes Neues!

scrambler

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_Motorradgeschichten

Der Ralf schrieb in seinem BlaBlog über zufällige Begegnungen, die man so als Motorradfahrer, oft auch mit älteren Menschen, hat und die Geschichten, die diese Menschen dann eben von früher zu erzählen haben.
Ich kenne das gut und höre diese Geschichten auch sehr gern. Beispielsweise von meinem 19 Jahre älteren Bruder, in seiner Jugend hatte fast jeder ein Mopped, später Motorrad und die Zweiräder waren eigentlich immer fester Bestandteil jeder Freizeitunternehmung oder die ältere Rentnerdame bei mir aus dem Haus, die mir erzählte, wie sie früher mit ihrem Mann im Gespann und den Freunden aus dem Motorradclub (nicht MC) in den Urlaub fuhren.
Ich glaube, dass jeder von uns auch solche Geschichten zu erzählen hat und freue mich, die ein oder andere im nächsten Jahr bei Lagerfeuer und Bier zu hören und die ein oder andere Geschichte selbst zu erleben.
Zum Beispiel weiß ich zu erzählen, dass man mit einer 125er nicht einem Polizeimotorrad entkommt…

 

…erzähl, ist doch bestimmt verjährt.

Verjährt ist es ganz sicher, ist ja schon 15-16 Jahre her. Ich war in der Ausbildung und bin immer mit meiner 125er Yamaha TDR zur Arbeit/Schule gefahren. Immer eine Abkürzung durch eine Anlieger frei Straße. Klar, nur aus Umweltschutzgründen, weniger Spritverbrauch und so…

An einem Morgen stand da dann die Rennleitung und kassierte flockige 10 DM Wegezoll von mir. Um diese Sonderausgabe schnell wieder rein zu kriegen, fuhr ich natürlich weiter jeden morgen diese Abkürzung. Ein paar Tage später, ich fuhr gerade eine 180° Rechtskurve, sah ich da ein BMW Polizeimotorrad samt Wachtmeister stehen und beendete spontan die 180° Rechtskurve in eine 180° Linkskurve. Während ich alles was ging aus meiner TDR rausholte und ich in den Rückspiegel schaute, sah ich, wie der Polizist ganz gemütlich auf seine BMW aufstieg. Ich schlängelte mich durch den Verkehr so gut ich konnte, wurde dann aber von einer roten Ampel bei meiner Flucht ausgebremst. Ich hörte die BMW dann hinter mir. Ein Schultertippen und ein Handzeichen ließ mich dann rechts ran fahren. Nach dem obligatorischen Führerschein / Fahrzeugpapiere fragte der Polizist:”Junge, warum bist Du denn vor mir abgehauen?” Ich antwortet ihm, Anlieger frei, vor ein paar Tagen schon mal bezahlt. Seine Antwort war:”Oh, dass wusste ich gar nicht. Junge, Kauf mal einen neuen Hinterreifen, ist Deine Sicherheit.” Mit diesen Worten verabschiedete er sich wieder in den Straßenverkehr. Das war der coolste und entspannteste Polizist, den ich jeh erlebt habe.

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_Nachtrag zum #motwunsch

Um die 20 Beiträge sind bei Griesgrams #motwunsch eingegangen, einer sogar als Rap. Die komplette Linkliste der Teilnehmer.
Viele unserer Wünsche finden sich immer wieder, bspw. die leichten, handlichen und technisch einfachen Klein- und Mittelklassemoppeds.
Was zieh ich aus der tollen Aktion? Die Erkenntnis, dass ich mit meinen Wünschen gar nicht so allein da stehe und ein paar mir vorher unbekannte Moppedbloggern in meinen Lesezeichen.

Ich bin gespannt, was 2015 bereit hält und freu mich drauf!

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_Der #motwunsch

Der Griesgram fragt nach unserer Wunschliste an die Motorradindustrie.

Was ich mir von den Motorradherstellern wünsche:
Mehr Motorräder in der 250 / 300 / 400 / 500 er Klasse. Schöne leichte Ein- oder Zweizylindermotoren, irgendwas zwischen 20 und 48 PS. Echte ehrliche Moppeds: Lampe, Tank, Lenker. So wenig Plastik wie möglich.
Wirklich von jedermann bezahlbare Basismotorräder, gerne dann auch mit persönlichem Customizingpotenzial, ähnlich, wie es Yamaha gerade mit Yard Built macht.

Außerdem wünsche ich mir eine schicke Möglichkeit Gepäck für einen Moppedkurztrip stillsicher und trocken an einem klassischen Motorrad zu transportieren – jetzt kommt mir nicht mit diesem Alukoffer-Geraffel.

Vermutlich gibt es das schon, wünschen tue ich es mir trotzdem: vernünftige Moppedklamotten, wind- und wasserdicht, die aber nicht so nach Motorradkleidung aussieht.

Von mir selbst wünsche ich mir, im nächsten Jahr spontaner zu sein, mehr einspuriges zu unternehmen, mehr Welt sehen und mehr Menschen treffen.

Für Tipps wäre ich sehr dankbar und jetzt bin ich gespannt, welch Wünsche Ihr so habt.

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_#motwunsch – oder was ich mir von 2015 wünsche

Der eigentlich gute und gar nicht so griesgrämige @Griesgram ruft in seinem Blog zu einer Art Motorradstöckchen auf: Was wünschen wir Motorradblogger uns für das Jahr 2015 Das ganze am 01. Dezember gepostet und noch garniert mit dem hashtag #motwunsch und in Deinen Social Media Kanälen verteilt, wird daraus ein schönes Potpourri von Wünschen die man vielleicht sogar teilt, Motorradblogs, die man vielleicht noch gar nicht kennt und ganz, ganz vielleicht haucht das Ganze der Motorradbloggeria wieder etwas mehr Leben ein. Ich werd auf jeden Fall mitspielen und freu mich drauf.

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_Wiebusch, Uhlmann und das Visions Festival

Vor ein paar Wochen waren wir in Dortmund auf dem Visions Festival. Grund war der – ich glaube  25. – Geburtstag des Magazins. Der Grund ist eigentlich auch nicht so wichtig, wie die Künstler, die dort spielen sollten. Ich bin ja bekennender Freund des deutschen Gitarren(pop)Rock und mit Uhlmann und Wiebusch waren da 2 ganz große mit am Start. Nummer 3 im Bunde sollte dann Kraftklub sein, was mir schon vor dem Hören Haare auf der Zunge und Tumore im Ohr wachsen ließ und Nummer 4 hab ich schon wieder vergessen, weil sie so unwichtig für mich waren und sie keinen sonderlich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Markus Wiebusch war der Opener des ganzen Spektakels und hat, zumindest bei mir, mit seiner Kapelle für viel Spaß und Freude gesorgt. Traurig nur, dass Wiebusch als Einheizer für ein völlig müdes Dortmunder Kraftklub Puklikum missbraucht wurde. Vermutlich sind seine Texte aber auch zu kompliziert für den geneigten KK-Party-Popper. Besonders gefreut habe ich mich über die 2. Strophe vom Balkon gegenüber. Ganz großes Kino.

Der Uhlmann war gut wie gewohnt. Der Rocker mit dem kargen Haar, sagte Katha glaub ich. Bei Uhlmann Wunder ich mich immer, dass man so ungelenke Tanzeinlagen doch mit so viel Taktgefühl und Rhythmus unterlegen kann. Der kann was der, der Junge. Lohnt immer wieder.

Und zu den andern beiden “Act’s”: es blieb mit genug Zeit zum Bier holen, Bier wegbringen und Rauche .

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_Odenwaldbollern 2013

Es war irgendwann mitte 2013, da rief der Ernie von der Handwaschpasten-Ranch zum großen SR 500 Bollern durch den Odenwald auf. Das ganze sollte dann noch in bewegten Bilder auf Band festgehalten werden, so dass wir unseren Urenkeln noch zeigen können, was für wilde Kerle wir waren, damals in jungen Jahren.

Völlig klar das ich dabei sein musste und so zog es mich an einem Samstag Mittag, nach der Arbeit, in den Süden. Unterwegs habe ich mich noch mit der @banditin getroffen und dann ging es, bei bestem Wetter, weiter über Land zum Treffpunkt, wo die Handwaschpasten-Gang, der gute Alex und der @stromerxl schon zugegen waren.

Einiges war zu diesem Zeitpunkt schon im Kasten, vieles sollte noch folgen. Ich sags mal so, die Straßenverkehrsordnung wurde sehr strapaziert und all Ihre Lücken voll ausgenutzt.

Darf man eigentlich an beiden Seiten der Verkehrsinsel vorbei? Ein Dragrace auf voller Straßenbreite, gegen die Sonne, in einen Wald hinein kann ich übrigens nicht empfehlen, aber das nur so am Rande.
Dafür sind neue, noch nicht für den Straßenverkehr freigegebene Starßen viel, viel toller.

Aus dem ganzen gewonnenen bewegeten Bildern hat Herr Trölf dann ein wunderbares Video geschnitten, dass nicht nur eine tolle Erinnerung an unsere verwegene Jugend ist, uns sondern noch eine Nomminierung für den deutschen Webvideopreis eingebracht hat. Mit vollem Stolz kann ich sagen, dass wir da auch noch einen 3. Platz abgeräumt haben! Außerdem lief unser Video auf der diesjährigen intermot in Köln, was uns jetzt schon irgendwie zu den Rockstars der deutschen, quatsch, der internationalen Motorradszene macht.

Einen Rückblick auf die Preisverleihung gibts hier beim Trölf

Männers, es war mir ein Fest! Danke dafür!

Aber seht selbst und viel Spaß

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