Das Internet hat ein Unikat verloren

8. März 2009

und seine Hinterbliebenen einen geliebten, guten Menschen!

Heute bekam ich Nachricht von „seiner Perle“, das er, Kurt, am 25.02.2009 plötzlich und völlig unerwartet von  uns gegangen ist.

 

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

Kurt mit seinem Senf und Kren, seine oftmals spitzen Kommentare, die ich manchmal zwei oder dreimal lesen musste um sie zu verstehen und seine ehrliche und direkte Art werde ich nicht vergessen.

Im Oktober wollten wir uns eigentlich treffen. Dazu kann es jetzt leider nicht mehr kommen.
Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei seiner Perle Elisabeth!

Ich glaube, dieser Spruch hätte ihm auch gut gefallen:

Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück:
es kommt nicht darauf an, wie lang es war,
sondern wie bunt.

Lebe wohl…

7 Kommentare »

7 Weisheiten to “Das Internet hat ein Unikat verloren”

  1. Dry sagte:

    Lese gerade diese Meldung und bin wie vor den Kopf getreten. Mochte Kurt, auch wenn ich ihn nie persönlich getroffen oder gesprochen habe. Wir habe seine Seite regelmäßig besucht und wir hatten Kontakt via Kommentare und so. Er schien mir engagiert, intelligent, mutig, lebenslustig, … Erst vor kurzem ist ein Kollege von mir überraschend gestorben, mit dem ich gelegentlich gemeinsam an Projekten gearbeitet hatte. Ich kannte ihn nicht nahe, mochte ihn aber. Seine Art. Er war ein Guter. Mit dem Tod konnte ich noch nie gut umgehen. Wenn ich das jetzt von Kurt lese und dann an Schorsch – so nannte ihn alle – denke, dann bleibt mir die Luft weg und ich bekomme Angst. Man nimmt das Leben so selbstverständlich und dann ist es vorbei. Am Ende etwas selbstverständliches zu finden vermag ich nicht und so gibt es nichts was mich trösten oder versöhnen könnte. Muss an meinen Sohn denken, gerade erst geboren, an meinen Vater, der es auf dem Herzen hat, an meine Lebensgefährtin, ohne die ich nicht mal halb der Mensch wäre, der ich bin, an meine Mutter, meinen Bruder, meine Oma, … Hoffe es gibt vielleicht doch etwas, was das Leben über das Ende hinaus lebendig hält. Kurt, Schorsch, ich denke an euch. Ihr fehlt mir. Dry

  2. Christoph sagte:

    Mach es gut, Kurt. Mein Beleid an alle Hinterbliebenen.

  3. O-Jay sagte:

    Ich bin tief geschockt.

  4. Nicki sagte:

    Oh Kurt – seitdem ich blogge war er immer tapfer „bei mir“. Ich glaube er war ein Held den man auch in der Bloggosspähre nicht so schnell vergessen wird. Es tut mir irgendwie so leid … .

  5. Mari sagte:

    Auch mir ist Kurt ans Herz gewachsen, ins Herz gewachsen?
    Er war ehrlich, oft direkt und immer mit einem kleinen Lächeln unterwegs … so zumindest habe ich ihn mir vorgestellt.
    Er hat mir letztes Jahr sehr geholfen als mein Mann krank wurde, er hat mir aus weiter Ferne seine eigene „Geschichte“ geschickt.

    Immer wenn ich meine Orchideen blühen sah, musste ich an ihn denken …

    Und nun?

    Henry Scott Holland schrieb folgende Zeilen und ich glaube ganz fest daran, das es so ist …

    Der Tod bedeutet gar nichts.

    Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
    Ich bin ich, ihr seid ihr. Was wir jemals füreinander waren – wir sind es noch immer.

    Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
    Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
    Gebraucht keine andere Art zu reden, seid
    nicht feierlich oder traurig.
    Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
    Spielt, lacht, denkt an mich, betet für mich…

    Gebt acht, daß mein Name so ausgesprochen wird, wie er es immer
    wurde…
    ohne eine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens.
    Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete.
    Der Faden ist nicht durchschnitten.
    Ist der Tod nicht nur ein nebensächlicher Zwischenfall?
    Weshalb sollte ich nicht mehr in euren Gedanken sein?
    Nur, weil ihr mich gerade nicht sehen könnt?

    Inmitten der Zeiten und zwischen den Dimensionen warte ich auf euch.
    … ganz in der Nähe, auf der anderen Seite des Weges.
    Alles ist gut.

    Henry Scott Holland (* 27. Januar 1847; † 17. März 1918)

    Ich danke dir René, das du mir die Möglichkeit gegeben hast, dass hier zu schreiben …

  6. ad sagte:

    Bin total geschockt und sprachlos. Und trotzdem froh, dass ich ihn kennenlernen durfte, wenn auch nur in dieser sonst kalten und digitalen Welt. Kurt war ein Menschen, der dort Wärme rein gebracht hat.

  7. Guennersen sagte:

    Kurt war innerhalb unserer „Bloggeria“ etwas ganz besonderes, nicht nur aufgrund seines Alters. Seine Kommentare musste man wirklich immer zweimal lesen und irgendwann hatte man sich doch an seine Gedankengänge gewöhnt…
    Wie Dry sagte, war auch Kurt ein Guter.

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