Wiebusch, Uhlmann und das Visions Festival

15. November 2014

Vor ein paar Wochen waren wir in Dortmund auf dem Visions Festival. Grund war der – ich glaube  25. – Geburtstag des Magazins. Der Grund ist eigentlich auch nicht so wichtig, wie die Künstler, die dort spielen sollten. Ich bin ja bekennender Freund des deutschen Gitarren(pop)Rock und mit Uhlmann und Wiebusch waren da 2 ganz große mit am Start. Nummer 3 im Bunde sollte dann Kraftklub sein, was mir schon vor dem Hören Haare auf der Zunge und Tumore im Ohr wachsen ließ und Nummer 4 hab ich schon wieder vergessen, weil sie so unwichtig für mich waren und sie keinen sonderlich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Markus Wiebusch war der Opener des ganzen Spektakels und hat, zumindest bei mir, mit seiner Kapelle für viel Spaß und Freude gesorgt. Traurig nur, dass Wiebusch als Einheizer für ein völlig müdes Dortmunder Kraftklub Puklikum missbraucht wurde. Vermutlich sind seine Texte aber auch zu kompliziert für den geneigten KK-Party-Popper. Besonders gefreut habe ich mich über die 2. Strophe vom Balkon gegenüber. Ganz großes Kino.

Der Uhlmann war gut wie gewohnt. Der Rocker mit dem kargen Haar, sagte Katha glaub ich. Bei Uhlmann Wunder ich mich immer, dass man so ungelenke Tanzeinlagen doch mit so viel Taktgefühl und Rhythmus unterlegen kann. Der kann was der, der Junge. Lohnt immer wieder.

Und zu den andern beiden „Act’s“: es blieb mit genug Zeit zum Bier holen, Bier wegbringen und Rauche .

2 Kommentare »

2 Weisheiten to “Wiebusch, Uhlmann und das Visions Festival”

  1. Nasendackel sagte:

    Alles so gar nicht meine Musik… Aber Konzerte sind generell immer gut.

  2. O-Jay sagte:

    Verblüffend, wie sehr sich unsere Eindrücke decken. Den Text hätte ich wohl fast wortwörtlich auch so verfasst.

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