_MoCamp11

Ich glaube beim Twitterrenovierungsevent oder irgendwann anders hatte Marc den Vorschlag gemacht, ein Motorrad-Barcamp zu veranstalten. Das wie und wann ist jetzt eigentlich auch egal. Wichtiger ist, letztes Wochenende sind wir wieder alle beim Motorradblogger in Menden zusammen gekommen und um es gleich vorweg zu sagen: es war großartig.
Aus Nord und Süd, aus West und Ost (Griesgram, Deine Provinz darf man doch mit gutem Gewissen als östlichen Randbezirk bezeichnen, oder?) sind die Rocker und Rockerinnen angereist, um für interessante Benzingespräche, leckeres Bier und Grillfleisch, Wespenstiche, Enduro-Sturztests, verzweifelte Kickstartversuche und lehrreiche Vorträge zusammen zu kommen.

Ich “reiste” die 15 km schon Freitag abend nach meiner Spätschicht an und traf auf Marc´s Landsitz einige alte Bekannte, aber auch ein paar neue Gesichter an.
Mit Micha, Marc, dem alten Marc, Ralf nebst Gattin Nicole, Mike, Sabine und natürlich dem Alex, der überall ist, wo zwei Gummireifen und ein Motor zusammen kommen, verbrachte einen geselligen Abend bis in in die frühen Morgenstunden. Durch forderndes Zureden -er wäre aber sicher auch so mitten in der Nacht noch los gefahren- trudelte sogar Max mit ölendem Kardanantrieb und kaputtem Radlager aus Hamburch um 5 Uhr früh noch ein.

Nach wenig Schlaf, ging das gesellige Beisammensein weiter, den für die Vorträge waren wir noch zu müde, verkatert, im Rettungswagen oder drehten kleine Runden mit den Motorrädern. Außerdem sollten noch einige Teilnehmer anreisen. Später kamen noch Aaron und Dennis.

Nach dem Grillen starteten die Vorträge: Tuning – Vergaser vs. EFI, Gespannbau und –fahren - Einblicke, Socialmedia Wirkung und Anwendung, Abschlusssession und Pinstripping mit Workshop.

Dort konnte ich erstmals den Pinsel schwingen und mir hat es das Lettering echt angetan.
So ging der Samstag dann auch zu Ende.
Am Sonntag war Abschied nehmen angesagt und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Steffi und Marc, dass Ihr das alles mit Eurer Gastfreundschaft überhaupt erst möglich gemacht habt. Es war großartig!

Weitere moCamp-Berichte gibt es beim Griesgram (der Name ist Programm) und beim Mike. Fotos gibt es auch beim Mike.

Die wenigen Bilder, die ich gemacht habe, werde ich morgen nachlegen. Weitere Bilder und Berichte gerne in die Kommentare.

PS.: Griesgrams exzellenten Angriff auf mich kann ich nicht würdig kontern. Jeder Versuch wäre nur peinlich. :-)

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_Halt mal das Gespann

So langsam soll hier wieder etwas Schwung ins digitale Tagebuch kommen. Viel, viel erlebtes gibt es zu berichten und aktuelles soll auch wieder hier verarbeitet werden.

Vor geraumer Zeit trafen wir -die Motorrad-Rocker-Twitterer- uns beim Marc von Das Motorradblog um das Haus auf dem Gut Rödinghausen zu renovieren und anschliessend eine große Party zu feiern.

Wo gearbeitet wird, Bier fließt, Benzin in der Luft liegt und Moppeds rum stehen, kommt man schnell auf dumme Ideen…. ich probierte zum Beispiel das Gespann surfen.
Alex vom abgeschweift-Blog fuhr das BMW GS gespann vom Max und ich surfte, bis zum Sturz in der 2.Runde, hinterher.
Der gute Griesgram hat das ganze auch in Bild und Ton festgehalten.


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_nächster Rastplatz raus

Letzten Donnerstag verließ mich leider mein gutes altes PowerBook und der gute Makla bot mir dankenswerter Weise sein 2007er MacBook Pro zu einem Freundschaftsobulus an, welches ich letzten Samstag bei ihm abholte.
Also Samstag Vormittag noch mal schnell bei der CB1 den Ölstand kontrollieren, Lederkombi anziehen, Geld holen, Tanken und auf Richtung “Süden” - knappe 250 km A45.
Rastplatz Siegen das erste mal Nachtanken, kleine Pause, Kippe und weiter. Alles gut. Wetter toll.
Ich ließ gemütlich die Kilometer an mir vorbei rauschen, irgendwann dann mal wieder ein Blick auf den Tacho. Hä. Moment. Ich weiß ganz genau, dass ich fahre. Tachowelle gerissen. Ist ja im Prinzip nicht schlimm. Geschwindigkeit hat man ja auch ein bisschen im Gefühl. Aber: der Kilometerzähler läuft auch nicht mehr weiter. Die CB1 hat keine Tankanzeige. Ich muss nach 80 - 90 Meilen immer tanken. Ab da begann die Rechnerei. Ort xy war vor 30 km, eine Meile sind ca. 1,6 km, 30×1,6 sind etwas mehr als 45km… könnt ihr Euch sicher vorstellen, wie es unter meinem Helm vor sich ging.
Sonst passierte eigentlich nicht mehr viel auf der Hinfahrt -ach doch- 2 der 3 Schrauben, die die Auspuffblende halten sind mir abvibriert.
Dann erstmal einen schönen Nachmittag bei Makla verbracht, St.Pauli geguckt, Kaffee, Kippen, Computer. All das, mit dem Kerle sich einen Nachmittag beschäftigen können :-)
Dummerweise habe ich vergessen die Blende komplett abzuschrauben. Was mir auf der Bundesstraße aber wieder einfiel. Argh, Bordwerkzeug vergessen. Ich wollte die Blende aber auf keinen Fall verlieren, weil ich sie damals mit meinem Vater selbst entworfen und gebaut habe. Also nächster Parkplatz raus. Da putzt doch tatsächlich am Autobahnparkplatz jemand sein Auto… schnell nach einem Schraubenzieher gefragt, Blende ab, auskühlen lassen und ab in den Rucksack und weiter.
Irgendwann flattert es um meinen Hals ganz wild, einmal ans Halstuch gefasst, habe ich es in der Gashand. Vorderradbremse ist jetzt nicht mehr, sonst verlier ich mein Tuch aus der Hand. Also hinter einem Wohnwagen her, nächster Parkplatz raus, Tuch neu binden und weiter…. und diesmal bis nach Hause ohne weitere Störungen und Probleme :-)

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_Bobber Umbau - Teil 4

Um wirklich Stilecht irgendwann demnächst mit meiner Yamaha SR 250 Bobber durch die Gegend cruisen zu können, braucht es noch einen anderen Helm. So ein Integralhelm auf so einem Motorrad… das passt nicht so ganz. Bei Louis hatten sie einen schicken Jethelm/Braincap im Angebot. Ich weiß, ich weiß! Das Dingen ist bei weitem nicht so sicher wie ein Integralhelm. Wird auch nur bei gutem Wetter und kurzen Ausfahrten benutzt :-)



Weiter geht´s beim Bobber. Der Rahmen ist lackiert. War eine sau Arbeit. Weil ich wieder so ungeduldig war und es ganz schnell gehen musste, habe ich doppelt so lang gebraucht, bei einem halb so gutem Ergebnis als wenn ich es einmal richtig gemacht hätte. Aber ich will ja auf Teufel komm raus das Dingen noch diesen Sommer auf die Straße bringen - zumindest in einer “abgespeckten” Umbauversion.



Zur Probe habe ich auch mal ein Seitenteil in der geplanten Farbe lackiert. RAL 6011 Resedagrün



Ich bin mir ob der Farbkombination Rahmen / Verkleidung nicht mehr so ganz sicher. Ursprünglich habe ich an einen weißen oder beigen Rahmen gedacht, es aber aufgrund der Schmutzanfälligkeit wieder verworfen.
Na ja, spätestens nächsten Winter wollte ich sie eh noch mal zerlegen. Und da ab morgen die CB1 wieder Tüv haben sollte, bin ich beim nächsten “Umbau” nicht mehr ganz so ungeduldig und kann noch mal in Ruhe überlegen.

Die Schrauberecke; am Wochenende aufgeräumt. Hinten rechts stehen nun alte Küchenschränke meiner Schwester, die jetzt statt Kochtöpfen Ersatzteile, Öle, Farben, etc. beherbergen.


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_Die andere Baustelle

… läuft wieder.
Vor 8 - 9 Jahren kaufte ich ja die Honda CB1. 400 ccm auf 4 Zylinder verteilt mit ca. 58 PS.
Ein kleines flinkes Mopped mit absolut gutmütigem Fahrverhalten - nur ab 160 km/h mag das Fahrwerk nicht mehr so recht. Aber 160 fährt man eh nur auf der Autobahn und da gehört ein Mopped eh nicht unbedingt hin.

So sah sie damals aus:



Technisch war sie einwandfrei, optisch war doch ne Menge Spielraum.
Deshalb wurde sie erstmal entkleidet.



Die dreiteilige Heckverkleidung wurde zu einer zusammen geschweißt, die Alu-Rahmenverkleidung poliert und versiegelt, die Hecklampe in die Verkleidung gesetzt und Tank, Verkleidung und Kotflügel in Kobaltblau mit Goldflakes im Klarlack lackiert.
Letztes Jahr bin kaum mit ihr gefahren, trotzdem setzte am Auspuff eine Menge Oberflächenrost an. Den habe ich vor ein paar Wochen komplett abgeschliffen und neu lackiert, alles wieder zusammen gesetzt, neue Betriebsflüssigkeiten eingefüllt. Jetzt brauch ich nur noch eine neue Batterie und besuche dann den Tüv für eine neue Hauptuntersuchung.



Wenn ich mir die Honda CB1 so anschaue… da könnte man einen schönen Café Racer raus… ach lassen wir das besser!

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_Motorrad-Blogs

Vor einem Jahr hatte ich kaum noch das Bedürfnis Motorrad zu fahren, aber jetzt kann ich es kaum abwarten, bis es endlich mal wieder los geht. Vermutlich ist das wie mit dem Bloggen: einmal angefangen, wird man es nie wieder richtig los.
Um mich selbst noch ein bisschen zu quälen, lese ich ein paar Motorrad-Blogs, die ich zum größten Teil beim Motorrad-Blogger Marc, der zufälliger Weise quasi direkt um die Ecke wohnt, entdeckt habe.

Ist von meinen Lesern eigentlich noch jemand Motorradfahrer?

Das Motorrad Blog
Handwaschpaste
Biki-Blog
2raedrig
abgeschweift
Michas Mopped Blog

Weitere Tipps nehme ich gern entgegen!

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