Die andere Baustelle

23. Juli 2010

… läuft wieder.
Vor 8 - 9 Jahren kaufte ich ja die Honda CB1. 400 ccm auf 4 Zylinder verteilt mit ca. 58 PS.
Ein kleines flinkes Mopped mit absolut gutmütigem Fahrverhalten - nur ab 160 km/h mag das Fahrwerk nicht mehr so recht. Aber 160 fährt man eh nur auf der Autobahn und da gehört ein Mopped eh nicht unbedingt hin.

So sah sie damals aus:



Technisch war sie einwandfrei, optisch war doch ne Menge Spielraum.
Deshalb wurde sie erstmal entkleidet.



Die dreiteilige Heckverkleidung wurde zu einer zusammen geschweißt, die Alu-Rahmenverkleidung poliert und versiegelt, die Hecklampe in die Verkleidung gesetzt und Tank, Verkleidung und Kotflügel in Kobaltblau mit Goldflakes im Klarlack lackiert.
Letztes Jahr bin kaum mit ihr gefahren, trotzdem setzte am Auspuff eine Menge Oberflächenrost an. Den habe ich vor ein paar Wochen komplett abgeschliffen und neu lackiert, alles wieder zusammen gesetzt, neue Betriebsflüssigkeiten eingefüllt. Jetzt brauch ich nur noch eine neue Batterie und besuche dann den Tüv für eine neue Hauptuntersuchung.



Wenn ich mir die Honda CB1 so anschaue… da könnte man einen schönen Café Racer raus… ach lassen wir das besser!

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Bobber Umbau - Teil 3

22. Juli 2010

Es geht weiter. Um den Rahmen halbwegs vernünftig lackieren zu können, muss erstmal das Rahmendreieck freigelegt werden. Angefangen habe ich auf der Batterieseite.




Und draußen ist der Batteriekasten. Es geht übrigens leichter, wenn man erst den Luftfilterkasten raus nimmt und dann den Batteriekasten. Na ja, jetzt ist zu spät ;-)



Jetzt noch den Luftfilterkasten vom Vergaser lösen, zwei Schrauben vom Rahmen ab.




Und schon ist das Rahmendreieck frei gelegt und man hat den vollen Durchblick!



Na ja, die Elektrik könnte man irgendwann auch mal in “schön” verlegen. Es kommen ja noch viele Winter.



Weiter geht es mit dem Tank. Die Yamaha-Schriftzüge sollen später nicht mehr da sein. Leider sind sie nicht geklebt, sondern verschraubt.



Die Sicke musste ich erstmal entrosten und dann verspachteln. Ich glaube “cleanen” wird es genannt - für mich ist es spachteln. Eine Schicht Feinspachtel muss noch drauf und dann werden die Stellen mit 1200er Nassschleifpapier geschliffen und der Tank zum Lackieren vorbereitet.



Beim nächsten mal gibt es einen lackierten Rahmen und eine kleine Farbprobe für die Verkleidungsteile zu sehen.
Ach so: das Tüv-Gespräch heute ist sehr gut verlaufen. Er ist mit meinen Rahmenänderungsplänen einverstanden. Er möchte dann nur ein Blech für die Verwindungssteifigkeit eingeschweißt haben.

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Tüv Gespräch

Heute geht es mit einem Baugleichen SR 250er Rahmen, den ich noch hier stehen habe, zum Tüv. Zwecks Beratung zur Rahmenkürzung hinten. Drückt mir die Daumen, dass wir auf einen Nenner kommen :-)

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Motorrad-Blogs

21. Juli 2010

Vor einem Jahr hatte ich kaum noch das Bedürfnis Motorrad zu fahren, aber jetzt kann ich es kaum abwarten, bis es endlich mal wieder los geht. Vermutlich ist das wie mit dem Bloggen: einmal angefangen, wird man es nie wieder richtig los.
Um mich selbst noch ein bisschen zu quälen, lese ich ein paar Motorrad-Blogs, die ich zum größten Teil beim Motorrad-Blogger Marc, der zufälliger Weise quasi direkt um die Ecke wohnt, entdeckt habe.

Ist von meinen Lesern eigentlich noch jemand Motorradfahrer?

Das Motorrad Blog
Handwaschpaste
Biki-Blog
2raedrig
abgeschweift
Michas Mopped Blog

Weitere Tipps nehme ich gern entgegen!

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Soundfile: Yamaha SR 250

20. Juli 2010

Ich befürchtete ja, dass ich sich die SR 250 wie eine Nähmaschine anhören könnte. Weit gefehlt, wie dieses Soundfile beweist.

Soundfile

Klingt gut, die Kleine!

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Bobber Umbau - Teil 2

19. Juli 2010

Das hier ist der Sonderlenker, den sich der Vorbesitzer auf der SR 250 montiert hat. Ich finde ihn nicht sonderlich schön und für mein Projekt auch nicht ganz passend.



Deshalb musste Ersatz her. Glücklicherweise war in den ganzen Ersatzteil- und Zubehörkartons ein Lenker dabei, der mir ganz gut gefällt. Da der Lenker etwas zum Fahrer gebogen ist, und damit länger ist als der alte, musste ich den Brems- und Kupplungszug etwas verlegen. Jetzt passt alles, sie kuppelt und bremst auch noch und ich hab mir das Geld für einen neuen Lenker bzw. längerer Züge gespart.



Beim nächsten mal gibt es auch bessere Bilder. Das iPhone classic ist jetzt nicht so die Kamera unter den Telefonen.

Für den richtigen Umbau muss die SR erstmal ausgezogen werden. Hier geht es los mit der Unterverkleidung des Heckfenders. Kunststoff, der seit 1983 festgeschraubt ist, kann verdammt fest sitzen ;-)



Das Moped kommt übrigens aus Bochum und wurde am 10.06.1983 in Hagen Erstzugelassen.
Bochum: mein Verein, ich bin am 10.06.1982 in Hagen geboren. Das Bike muss einfach zu mir passen.

Beim nächsten mal geht es weiter mit der Freilegung des Rahmendreiecks und dem Tank cleanen.

Alle Postings zum Umbau meiner Yamaha SR 250 unter der Schublade Bobber

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Bobber Umbau einer Yamaha SR 250

18. Juli 2010

Mich gibt es noch, auch wenn es lange hier ruhig war! Diesem Blog fehlte in der Vergangenheit einfach die Orientierung. Interessen haben sich verschoben, mich interessiert heute einfach nicht mehr der neuste Pups aus Cupertino.

Ein neues Thema ist gefunden. Mein Bobber-Umbau einer Yamaha SR 250.
Ein schönes kleines, sparsames Alltags-Motorrad, mit dem ich gemütlich durchs Ruhrgebiet cruisen kann und dass ruhig auch mal im Regen draußen stehen bleiben kann (würde meiner CB1 niemals passieren).

Bobber? Was´n das?

Der Begriff Bobber bezieht sich auf den „bob“, also den kleinen Außenschwung am unteren Ende des Vorderradschutzblechs an alten Harley-Davidson-Modellen. Neben dem Motortuning war eine der ersten Modifizierungen, die ein Harley-Enthusiast in den 1940er und 50er Jahren vornahm, wenn er sein Fahrzeug leichter und damit schneller machen wollte, das originale Vorderradschutzblech nach hinten gedreht über dem Hinterrad zu montieren. Das ursprüngliche Hinterradschutzblech wurde weggelassen, das Vorderrad lief ohne Schutzblech. Solche Fahrzeuge hatten am Heck den „bob“ und hießen deshalb Bobber.
Die Modifizierungen erfolgten ursprünglich, um einerseits das Gewicht zu reduzieren und so die Fahrleistungen zu verbessern. Andererseits sollte das oft als schwerfällig oder schwülstig empfundene Aussehen verbessert werden. Es war die erste Anlehnung von Straßenmotorrädern an typisch amerikanische Rennmaschinen - in diesem Fall Boardtrack-Racer und Hillclimber. Diese Motorräder wurden zunächst als Bobber oder Bobchops bezeichnet. Der Vorgang, aus einem Motorrad einen solchen Bobber zu machen, hieß umgangssprachlich bald „Bob job“.

Quelle: Wikipedia

Oder falls Interesse besteht, einfach mal die Google-Bildersuche bemühen.

Zurück zum Thema: ich bin ziemlich, ziemlich günstig an zwei SR 250 ran gekommen. Die eine relativ fahrtüchtig, aber seit fast 8 Jahren nicht zugelassen und die andere fast komplett in Teilen zerlegt - dient mir nun als Ersatzteillager.

Die zusammengebaute habe ich ziemlich zügig ans Laufen gekriegt und ich muss sagen, sie ist ein Traum. Trotz des kleinen Einzylinder (Eintopf) Motors und 20 PS blubbert sie gemütlich vor sich hin, fast wie ne Große. Ich befürchtete ja, dass sie sich anhört und fährt wie eine Nähmaschine auf LSD, aber weit gefehlt.



Dieser “Fahrspaß” sollte sich aber nun genau zu meinem Problem entwickeln. Ursprünglich war geplant, dass ich sie bis zum nächsten Sommer auf die Straße bringe und ich sie im Prinzip von Grund auf neu aufbaue. Tja, was soll ich sagen, Plan verworfen. Ich werde sie jetzt erst einmal nur im Kleinen Umbauen: Rahmen, Tank, etc. lackieren, damit ich diesen Sommer noch ein bisschen fahren kann. Der originale Heckfender wird vorläufig weiter verwendet, aber an einer anderen Stelle. Die Heckkürzung des Rahmens muss noch mit dem örtlichen Tüv besprochen werden und der nächste Winter zum weiter bauen kommt bestimmt. Dann werde ich mich auch dem Motor widmen, damit wir noch viele glückliche Kilometer erleben werden.

Hier wird die Kleine entblättert



Dieser Lenker dient dann bald als “Steuereinheit”! Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe, aber er war bei den Ersatzteilen dabei und somit quasi umsonst.



Unter dem Tag “Bobber” werde ich von meinem Bastelprojekt berichten. Ich hoffe, ich vergraule damit nicht meine alte Leserschaft und vielleicht gewinne ich den ein oder anderen Leser dazu.

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Super 50er Jahre Friseur

7. Juni 2010

Auf meinen Weg zur Uni (schon zig tausendmal dran vorbei gelaufen) habe ich einen super 50er Jahre Friseur in Siegen Weidenau aufgetan! Der Barber-Shop Prokscha.
Nachdem mein letzter Friseurbesuch hier in Iserlohn ziemlich enttäuschend war: statt Tolle gab Hochgeleinheitsbrei, habe ich nach fleißig wachsen lassen den Barber-Shop in Siegen ausprobiert. Was soll ich sagen, ich habe mich zuvor noch nie bei einem Frisuer so wohl gefühlt. Die Fifties-Frisuren macht der Chef selbst, er lässt sich viel Zeit und ist erst zufrieden, wenn wirklich alles perfekt ist. Also nix mit ein Kopf in 15 Minuten. Nach ca. 45 Minuten war meine Frisur fertig - gut, wir haben auch viel geschnackt. Zum Beispiel über Musik. Apropos Musik, die macht der gute Gabriel auch, als Drummer bei den Honky Tonk Pounders!

Also wenn Ihr einen guten Fifties-Friseur sucht, mit richtig Oldschool-Atmosphäre im Salon, dann seid Ihr im Barber-Shop Prokscha gut aufgehoben!


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Picture my day Day - die nächste Runde

3. Mai 2010

Der nahezu legendäre Picture my day Tag geht in Runde 2! Heute war ich aber nicht allein unterwegs, heute wurde ich von einem Super-LED-Schwein-Schlüsselanhänger begleitet. Cooler Scheiß! Ich sage: Danke Basti!

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Peugeot RCZ

27. April 2010

Zu meiner Hochzeit bin ich noch Audi R8 gefahren. Ein schöner aber unbezahlbarer Traum. Dafür hat Peugeot jetzt den RCZ raus gebracht. Ein traumhaft schönes Auto. Innen wie Außen perfekt gelungen. Angetrieben mit 155 oder 200 PS. Also vollkommen ausreichend und der 1.6er Motor spart auch noch bei den Steuern. Ein extrem geiles Teil.
Ich fang jetzt mit dem Lottospielen an!

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